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News und Kultur aus Pforzheim und der Region

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Die Wartbergsiedlung mit ihren Schindelfassaden, Kalksteinsockeln, Sprossenfenstern, Klappläden und Holzzäunen hat sich trotz einiger Veränderungen bis heute ihren Charme bewahrt. Im Jahr 1919 vom Architekten und damaligen Direktor der Pforzheimer Kunstgewerbeschule Friedrich Wilhelm Jochem entworfen und in den folgenden Jahren von der Gemeinnützigen Baugesellschaft Pforzheim-Stadt erbaut, steht die Siedlung für die Aufbruchstimmung in der Weimarer Republik und den Gartenstadtgedanken.

Ursprünglich sollten hier einkommensschwache Familien Wohnraum finden, doch der Wartberg entwickelte sich rasch zu einer beliebten Wohngegend.

Die großen Gartenanlagen mit Obstbäumen und Kleintierställen betonten nicht nur den ländlichen Charakter, sondern boten auch die Möglichkeit zur Selbstversorgung. Die 20 verschiedenen Haustypen in Einzel-, Doppel- und Reihenbauweise zeigen durch die einheitlichen Gestaltungsmerkmale im Heimatstil ein geschlossenes Siedlungsbild, das auch heute noch zu erkennen ist und seit 1994 durch eine Gestaltungssatzung geschützt wird.

Die Ausstellung erinnert an die Anfänge der Siedlung und ihre ersten Bewohner. Neben zahlreichen historischen Dokumenten wie Bauplänen, Fotografien, Miet- und Kaufverträgen werden auch originale Ausstattungsstücke gezeigt.

65 straffällige Jugendliche und 35 ehrenamtliche Helfer haben heute in einer Großaktion der Polizeidirektion Pforzheim  unter Planung und Aufsicht des HdJR (Hasu des Jugendrechts,Pforzheim)  und mit Unterstützung der Straßenmeisterei Enzkreis , der Autobahnmeisterei Karlsruhe und den technischen Diensten der Stadt Pforzheim sowie mit freundlicher Unterstützung der Bereitschaftspolizeidirektion Bruchsal die Park- und Rastanlagen entlang der BAB 8 von Heimsheim bis Karlsbad und die Autobahnraststätte Bruchsal vom Müll befreit. Im Rahmen dieser gemeinnützigen Arbeitsstunden haben sie fast 600 Säcke Müll gesammelt. Zusätzlich wurden noch Graffiti auf ca. 450 qm Fläche entfernt und alle Toilettenanlagen entlang der Strecke gereinigt.


DVD-Neuerscheinung: „In einer so alten Stadt…“ Pforzheims verborgene Geschichte
Stadtgeschichte im Film in neuer Perspektive – mit bislang nie gezeigtem historischem Film- und Bildmaterial


Im Jahre 1891 beklagte der damalige Pforzheimer Stadtarchivar Alfons Kern, es sei geradezu erstaunlich, wie in einer so alten Stadt, deren Geschichte wechselvoll und höchst interessant ist, so viele Kleinode einfach verschwinden konnten.


+++ Produziert für das Stadtarchiv Pforzhem von GOLDENBAUM-MEDIA +++
Erhältlich unter 07231-927898
info@goldenbaum-media.de




„Ich habe das Gefühl, dass jetzt das destruktive Bruddeln weniger geworden ist", stellte der Rathauschef in Anspielung auf seine letztjährige Ansprache heraus. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger seien bereit, für ihre Stadt mit anzupacken. Als Beispiele nannte Hager zunehmendes ehrenamtliches Engagement in Verbänden, Rettungsorganisationen oder Sportvereinen, aber auch den „Masterplan", den „breit angelegten Zukunftsprozess", an dem sich bislang mehrere hundert Pforzheimer freiwillig beteiligt haben. Allerdings forderte er auch dazu auf, bei „diesem so wichtigen Prozess" Geduld aufzubringen: Eine „solche Zukunftsbetrachtung" sei nicht „in wenigen Tagen oder zwei, drei Wochen zumachen". Auch könne nicht immer jeder genau seine eigene Meinung durchsetzen – „sonst hätten wir – bei Vollbeteiligung der Bürgerschaft – nämlich nicht einen Masterplan sondern 120.000".



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