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News und Kultur aus Pforzheim und der Region

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70 Jahre liegt der verheerende Luftangriff vom 23. Februar 1945 nun zurück.
„Neben  Entsetzen, tiefer Trauer und existenzieller Not empfanden die  Überlebenden Verantwortung füreinander und den brennenden Wunsch nach  Frieden“, so Oberbürgermeister Gert Hager. Dies vor Augen, solle dieser  besondere Jahrestag als Tag des Friedens begangen werden und ein weithin  sichtbares Zeichen für die Zukunft setzen. In  Kooperation mit Vertretern aus den Bereichen Kirche, Kultur, Schulen und  Gesellschaft hat die Stadt Pforzheim daher rund um den 23. Februar ein  Programm zusammengestellt, das sich genau an diesem Grundgedanken  orientiert und insbesondere Jugendliche durch vielfältige Aktionen in  das Gedenken miteinbezieht



Die Stunde Eins - Pforzheim 1945 bis 48: Ausstellung im Stadtmuseum   zeigt wie in den unmittelbaren Nachkriegsjahren Weihnachten gefeiert   wurde

Vom 7. Dezember 2014 bis 22. Februar   2015 ist im Stadtmuseum die Ausstellung „Die Stunde Eins - Pforzheim   1945-48“ zu sehen.
Sie zeigt, wie in den ersten Friedens- und   Hungerjahren 1945 bis 1948 in Pforzheim Weihnachten gefeiert wurde,   welche Geschenke Freude bereiteten, in welcher Wohnsituation die   Menschen sich befanden und wie die ersten Veranstaltungen aussahen. Die   Schau weitet aber auch den Blick auf den Alltag der unmittelbaren   Nachkriegszeit und erzählt anhand einzelner Objekte von Not und   Erfindungsreichtum dieser Jahre. Die Ausstellung wird am Sonntag, 7.   Dezember 2014, um 11 Uhr von Kulturreferentin Isabel Greschat im   Stadtmuseum eröffnet.
Der britische Luftangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945 fordert   ca. 17.600 Tote. Zwei Drittel aller Wohnungen waren zerstört. Sämtliche   Schulen, Kirchen, Fabriken, Geschäftshäuser, Museen, Bäder und andere   Einrichtungen waren schwer beschädigt oder vernichtet. Wasserleitungen   waren beschädigt, Strom- und Gaszufuhr unterbrochen. Tausende der   Überlebenden waren ausgebombt und mehr oder weniger obdachlos. Sie   hausten in Gartenhäusern, Baracken und Behelfsheimen, lebten in Ruinen,   suchten Unterkunft bei Bekannten und Verwandten oder wohnten in den   unzerstörten Stadtteilen durch Zwangszuweisung mit Fremden zusammen in   deren Wohnungen.  

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